Der Krieger der Herzen

Der Krieger und das Ego

Der Krieger des Herzens,

kämpft niemals gegen sein eigenes Ego.

Ihm ist bewusst,

dass er und sein Ego EINS sind,

und eines ohne das andere NICHTS sein kann.

Der Krieger reicht seinem Ego die Hand

und führt sich damit selbst

durch all die Höhen und Tiefen seines Seins.

Er lebt eine kraftvolle Einheit mit dem

was andere abfällig das EGO nennen,

da in ihm das Wissen lebt,

dass dies sein Eigenes Selbst ist.

Aus welchem Grund, fragt er sich,

soll er sich selbst und seine Kernsubstanz,

seine Individualität als Mensch bekämpfen?

Ist es doch genau dies,

was ihn so einzigartig von anderen abhebt.

Oh … ihm ist sehr bewusst,

würde er sein Ego bekämpfen,

ginge er mit sich selbst in den Krieg,

indem er bekämpft, was ihn ausmacht.

Würde er sein Ego unterdrücken

und zum Schweigen zwingen,

dann würde er zum Schaf in einer Herde

deren Hirte ihm seinen Platz zuweist.

Er wäre nicht mehr der Krieger seines Herzens,

er würde sich erniedrigen,

zum Diener eines anderen machtvollen Ego´s.

Er wäre nicht mehr sein einzigartiges buntes Selbst,

mit hocherhobenem Haupt zu sich selbst stehend,

sondern würde mit gesenktem Kopf,

im Einheitsgrau einer fremdgesteuerten Masse,

auf fremden Wegen diese Welt beschreiten.

Nein, der Krieger des Herzens bekämpft sein Ego nicht,

er umarmt es voller Liebe und Vertrauen,

denn hier liegt für ihn der Grundstein,

der Liebe zu sich und seinem eigenen Sein.

All dies, was in ihm lebt und atmet, ist es,

dass ihm seinen Herzensweg aufzeigt.

© Erika Flickinger

Die Krieger der Herzen

Die Krieger des Herzens sind nicht  die kämpferischen Menschen, jene die bei jedem Konflikt mit den schärfsten Waffen rasseln, und nicht die Helden im herkömmlichen Sinne. Du kannst sie überall finden, der Nachbar,  Arbeitskollege,  die Freundin, die Schwester, dein Partner … vielleicht ist er auch jemand, der still an deiner Seite weilt.

Sie leben eine neue Art Menschsein. Die Herzkrieger gehen viele Irrweg, und sind doch immer auf Ihrem Weg. Sie weichen keiner Aufgabe aus, sofern sie ihnen für Ihre Mission wichtig erscheint.

Sie lassen  keinen Fehler aus, weil hier wahres Potential zum lernen liegt. Und doch leben sie still, kaum hörbar in dem Lärm der Welt.

Und vor allem leben Sie Gefühle, stehen zu ihrer Trauer und Liebe.

Sie gehen Ihre Wege mit den Augen in der Zukunft, denn ein Herzkrieger sieht heute schon, dass die Welt sich wandelt, dass die Sehnsucht der Menschheit nach Frieden immer größer  und fordernder wird.

Sie erkennen, dass Liebe einen neuen Stellenwert bekommt.

Ein Krieger des Herzens ist hier, um diese Wege still zu gehen und somit ins Dasein eines jeden zu leben.

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Die Krieger der Herzen

Erleuchtete Pfade

Im Laufe seines Lebens wurde ihm bewusst,

dass nur da Leid auf ihn wartet,

wo Er sich die Last der Anpassung auflädt,

da wo er nicht mehr Er selbst ist,

sondern sich in eine Form begab,

die von anderen auferlegt wurde.

Es ist ihm sehr wohl bewusst,

dass manche Taten im Leben der Angleichung bedürfen,

dass nicht alles sein kann, wie Er es gerne hätte.

Und doch vergisst Er in diesen Momenten

nicht, sein Wahres Ich zu achten.

Er schafft sich seine Zeiten,

in denen er die Forderungen anderer

ablehnen und ignorieren kann.

In diesen seinen Seelenraum lässt er nur ein,

wer Achtung und Respekt, vor seinem Sein lebt

und auch die Tiefe Liebe zum Leben in ihm fühlt.

Er weiß, Kompromisse erleichtern das Leben

und manches Mal ist Schweigen, die beste Wahl.

Er passt in keine Form und lebt doch stets sich selbst.

Er hinterfragt Regeln und Normen

und des Öfteren zieht Er das Schweigen,

dem Handeln vor, wenn Er erkennt,

dass Er vor einer Mauer des Egoismus steht.

Er weiß, ein jeder hat seine Bestimmung,

die seine ist es nicht, andere zu belehren.

Die seine ist, anderen neue Wege vorzuleben,

auf denen Wahrhaftigkeit, Achtsamkeit, Mitgefühl,

Authentizität und das Leben, der eigenen Visionen,

wie strahlende Sterne seinen Pfad leuchten.

© Erika Flickinger

(Aus – „Die Krieger der Herzen – Der Herz-Krieger“)

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Die Welt braucht . . .

Die Welt braucht nicht noch mehr Märtyrer,

Lichtanbeter – Mantras- und Ohmenverteiler.

Die Welt braucht Menschen,

die authentisch zu sich selbst stehen,

und doch viele Träume und Visionen hegen,

die sie voller Energie ins Leben tragen.

Diese Welt braucht Seelen,

welche dir vorleben, wie schön es ist,

sich nicht zu verbiegen, nur um zu gefallen.

Sie braucht Menschen, die jenen Mut haben,

sich zu zeigen und laut hinweisen, darauf,

wo es mangelt, und krankt …

wo Widersprüche gefeiert und Wahrheit ignoriert wird.

Menschen, die Sehen, fühlen und einfach tun.

Persönlichkeiten, die da anpacken,

wo andere nur leere abgedroschene Floskeln

und Unmengen leuchtender Wünsche schicken.

Die mutigen, tatkräftigen, handelnden

und authentischen Menschen sind es,

die vorleben, wie man Veränderungen bewirkt.

Nicht jene, die im stillen Kämmerlein,

regenbogenbunte Floskeln und Herzchen

im Übermaß per Internet in die Welt werfen.

Unsere Welt braucht nicht abertausende Gebete,

die um gute Schwingung betteln, um zu retten,

was Menschen so leichtsinnig zerstörten.

Auch nicht jene, die positive Vibrations verteilend,

immer neue „heilende“ Portalöffnungen verkünden..

Die Welt braucht tief in ihr geerdete Menschen,

welche erkennen, wo es nottut zu handeln,

wo eine stützende Hand Heilung spendet,

ein tiefgehendes ehrliches Gespräch Mut gibt,

innerhalb dessen man nicht mit

„Alles wird gut“ in Licht und Liebe abgespeist,

sondern ernstgenommen und aufgefangen wird.

Diese Welt braucht die sehenden Macher,

die achtsamen und doch klardenkenden Handelnden …

die wachen Visionäre und realistischen Träumer,

die ihren Worten Taten folgen lassen.

Nein, diese Welt braucht nicht noch mehr

kunderbunt pulsierende Herzfrequenzen …

utopische Energiearbeit …

erleuchtete Stufen in die nächste Ebene …

obskure Meistertitel, die aus dem Nichts sprießen …

Segensbringer, die nur Reden und schreiben

und vor jeder Aktion scheuen,

die Bewegung, Mut und Handlung fordert.

Diese Erde braucht keine Lichtprediger,

die andere leichtfertig auf  (Irr)Wege führen,

die sie selbst meist nie betreten und erkundet haben.

Unsere Welt braucht Lichtarbeiter,

die fühlend und handelnd,

durch ihre eigene Taten leuchten,

die direkt und mutig, beim Namen nennen,

wo es auf der Erde und bei den Menschen krankt.

Sie braucht einzig hier verwurzelte Seelen,

die nicht in höhere Sphären abheben,

um rätselhafte immer neue Herztüren zu öffnen.

Sie braucht erdverbundene Energien,

offene Augen … mitfühlende Denker,

die ehrliche und daher heilende Worte sprechen.

Es benötigt fühlende Herzen und tatkräftige Hände,

die da schaffen und verändern, wo andere nur reden.

Seelen, die dir Licht und Offenbarung schenken,

während sie dir all dies sichtbar machen,

was andere mit Licht und Gebeten überdecken …

indem sie durch ihre gelebten Taten ermuntern,

anzupacken, wo Hilfe und Beistand wahre Rettung ist.

So leben sie dir vor, was achtsames Leben bedeutet.

© Erika Flickinger

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Heilendes Wirken

Das Wundervolle,

an Ihrer Art das Leben zu sehen ist,

dass keine ihrer Gefühle verloren gehen.

Sie geben Ihre Energie immer dahin,

in den Moment, der ist.

Sie konzentrieren sich auf das Hier und Jetzt.

Sie lassen keine Schwere der Vergangenheit

durch Ihre Seele atmen.

Was gewesen ist,

war, wie auch immer es war, gut.

Was noch kommt, liegt in Ihren Händen.

Indem sie im Jetzt präsent und aufmerksam sind,

gehen sie mit jedem Augenblick

sehr bewusst in eine formbare Zukunft.

Ihre Energien fließen mit jedem Atemzug

in die aktuelle Wahrnehmung … in dies …

was mit ihnen und in Ihnen lebt und fühlt.

Das Gegenwärtige ist es,

was Ihre volle Aufmerksamkeit erlangt.

Das Wunderbare an beiden ist …

da wo der eine etwas übersieht,

zieht es, des anderen Aufmerksamkeit hin.

Sie leben den Ausgleich, des Erkennens

Fühlens

und Gebens.

Die tiefe Liebe beider lebt und wirkt

nicht nur für sie selbst.

Sie formiert sich warm und leuchtend

zu einer Einzigartige heilenden Energie,

die immer genau da wirkt, wo ihr Moment atmet und lebt.

© Erika Flickinger

(Die Krieger der Herzen – der Herzkrieger)

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Annehmen und leben

Weißt Du, was sein Geheimnis ist?

Er nimmt das Leben, wie es kommt.

Er rebelliert nicht gegen den Lauf des Schicksals,

Sondern Er arbeitet mit ihm Hand in Hand

Er lässt sich durch das bloße Annehmen,

dessen was ihm begegnet,

zu dem Menschen formen,

den seine Seele sich von ihm wünscht.

Das was seinen Weg kreuzt,

nimmt Er an …

schaut Er an …

und lebt es.

In jedem Ereignis verbleibt er so lange,

bis Er die tief darin verborgene Lehre erkennt.

Für ihn gibt es kein negatives Schicksal,

es gibt für ihn nur ein Verweigern oder Anerkennen,

dass etwas, dass Größer und Weiser ist als Er,

ihn die Situationen auf den Weg schickt,

an denen Er wächst und reift,

wie eine junge Frucht am Baum,

die erst nach langer Zeit des Wachstums,

ihre volle Kraft und Schönheit entfaltet.

Dies ist es, was den Krieger der Herzen

von innen leuchten und sein Licht in die Welt tragen lässt.

© Erika Flickinger

(Aus – „Die Krieger der Herzen – Der Herz-Krieger“)

Annehmen und leben
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Das Leuchten der Liebe

Er weiß,

Er muss sie nicht suchen …

muss nicht auf Irrwegen wandern …

auch nicht gefunden werden …

von der Einen …

der ewig währenden Liebe.

Er weiß,

Er trägt ihn in sich,

den Teil der Flamme, der nach Ihm ruft,

der seine Schritte lenkt und seine Sehnsucht nährt.

Er weiß,

Er muss nicht zweifeln, nicht suchen,

denn jene Liebe atmet schon immer in seiner Seele.

Er fühlt,

Er wird nicht finden müssen,

denn es wurde vor Äonen schon gewählt,

wer sein zweites Ich in sich tragen darf

und wessen Zweites Ich in Ihm atmet.

Er weiß,

wenn Er dem Leben und der Liebe vertraut,

wird Er mitten in die Flamme jener Seele geführt,

in die Er sich bedingungslos fallen lassen kann,

um in dem Leuchten dieser einen Liebe, zu erwachen.

© Erika Flickinger

(Die Krieger der Herzen – Der Herzkrieger)

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Er muss nicht repariert werden

Der Krieger des Herzens muss nicht

von einer Frau repariert werden,

er ist schon ganz … genauso wie er gewollt ist.

All seine Schwächen und Schatten,

all seine erlebten Schmerzen

und all die Wunden,

welche ihm das Leben zufügte,

sind Teil seines Seins.

Es gibt nichts an ihm, was korrigiert werden müsste,

Nichts, dass anders sein sollte

oder der Ausbesserung bedarf.

Die Frau, die meint, ihn besser machen zu müssen,

als er es momentan ist,

passt nicht in seine Ecken und Kanten.

Diese Frau wird nie

ein harmonisches Ganzes mit ihm anstreben,

sondern immer nur auf sich selbst schauen.

Denn wer ihn liebt, erkennt …

er ist vollkommen, wie er ist.

Nein, der Krieger weiß,

alles was in ihm lebt,

auch die verletzlichen Seiten,

seine tiefen Narben und Wunden,

sind Teil dessen,

was ihn mit seiner Herzkriegerin

zu einer liebenden Einheit verbindet.

Ihre Schatten sind es, die seinen Schatten

Licht und Liebe schenken.

Seine dunklen Seiten sind es,

welche Ihre Dunkelheit erleuchtet.

Es gibt keinen Mangel, keine Baustellen,

kein Ungleichgewicht und kein

„Du musst mich heil machen“.

Denn alles was in ihm lebt,

und alles, was in ihr atmet,

ergänzt sich zu einem wundervollen Ganzen.

Es heilt von selbst, was der Heilung bedarf.

Es wandelt sich um, was des Wandels bedarf.

Ohne Worte, ohne Taten, einzig dadurch,

dass diese Liebe in beiden neu erwacht.

Sie sind jeder für sich in all der Schönheit

Ihrer Narben und Wunden wundervoll perfekt

und doch sind sie gemeinsam

so viel mehr als jeder für sich alleine.

© Erika Flickinger

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Er kämpft nicht mehr

Er kämpft nicht mehr…

Der Krieger des Herzen zeigt seine Stärke,

indem Er Seine Schwächen lebt.

Er will nicht mehr kämpfen um

Status

Ansehen

Macht.

Seine Werte sind andere.

Er sucht den Weg des Friedens.

Seine stärkste Waffe ist die Liebe zu sich und allem, was ist.

Der Krieger will loslassen, was Ihn von Seinem Weg abhält.

Seine Karriereleiter ist der Frieden mit sich selbst.

Er will in sich ruhen, in sich selbst erwachen.

Er muss sich mit niemandem messen,

will nicht höher stehen als andere.

Seine Höhe findet Er in der Einheit mit dem Herzen.

Er weiß, Er darf die uralte Last des Männlichseins ablegen,

Er muss keine körperlichen Stärken zur Schau stellen.

Es tangiert Ihn nicht, was andere darüber denken,

ob sie Ihn für schwach oder feige halten,

denn Er will nur bei sich und der Liebe ankommen.

Der Krieger weiß um Seine Stärken,

es sind solche, die man nur mit dem Herzen erkennt.

Er sieht das Leben als

Segen … als Auszeichnung … als Weg und Ziel.

Er weiß, dass Er hier nur auf einer kleinen Etappe

Seiner Unendlichkeit ist, auf einem Reisestopp.

Der Krieger hat im Laufe Seiner Existenzen

viel Schmerz empfangen und getragen,

deshalb ist Er nun hier … um fühlen zu lernen,

was Ihm andere Existenzen versagten.

Er hat gelitten und geweint,

gekämpft … gesiegt und auch verloren,

hat Lasten getragen, unter denen Er in die Knie ging,

und stand stolz wieder auf, Seine Würde als Mann zeigend.

Doch nun ergibt Er sich der Schwäche,

weil Er tief in sich fühlt und rufen hört,

dass dieses Schwachsein Seine stärkste Waffe ist.

Nun lebt Er alle Gefühle, die Ihm frühere Leben stahlen.

Er weiß nun:

„Er darf Schwäche

Gefühle

Trauer

Freude

Zartheit

Gerechtigkeit

und Liebe leben und zeigen

und dadurch Seine wahre Stärke (er)leben“.

Er weiß, Er ist nun hier, um zu verkünden …

„Der Krieger kämpft nicht mehr.“

© Erika Flickinger

(Aus „Die Krieger der Herzen“)

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Zeit des Erwachens

Auch ein Krieger des Herzens trägt Narben …

sie reihen sich wie eine bunte Landschaft

durch Seine Seele … Zeichen an Zeichen

malen sie ein Bild Seiner Selbst.

Doch sind sie nicht verhärtet,

denn zwischen jeder Narbe schimmert

die Sanftheit Seiner Seele.

Auch ein Krieger hat im Laufe des Lebens

Mauern um Sein Herz erbaut,

doch schien die Liebe, die Er in sich trägt,

immer durch die Fugen und Ritzen,

und ließ seine Schutzwälle im Laufe

Seiner Lebenszeiten zerbröckeln und zu Staub verfallen.

Von Leben zu Leben lernte Er, Sein Herz zu öffnen,

Seinen Geist zu formen, Seine Seele zu verstehen,

um nun in dieser neuen Zeit des Erwachens,

einzig den Weg der Liebe zu gehen

© Erika Flickinger 2015

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