Kein Herz für Ausgrenzung

Kein Herz für Ausgrenzung

17. April 2026 0 Von erikaflickinger

Keiner meiner vielen Texte

wurde so falsch verstanden

wie die Krieger der Herzen.

Um die Krieger zu verstehen,

sollte das Herz frei sein von

Neid,

Missgunst,

Ausgrenzung,

Verfolgung –

kurz gesagt: frei von Verachtung

all dessen, was man selbst ablehnt,

aber offen für die Vielfalt des Lebens.

Ein Krieger der Herzen lebt

Nächstenliebe,

Augenhöhe,

Verständnis und Mitgefühl.

Ein wahrer, liebender Herzkrieger

geht den dharmischen Weg.

Er ist kein Krieger des Kampfes

um den richtigen Glauben

oder der Verehrung eines Gurus.

Er trägt das Schwert der Liebe

und er l(i)ebt auf Augenhöhe,

voller Achtsamkeit und Liebe

zu allem und jedem um sich herum.

Die Herzkrieger strahlen nach außen,

ihre Seele ist offen für jene, die den Weg

zu sich selbst und zum Frieden suchen.

Der Weg des Herzkriegers ist ein Pfad

gelebter Liebe voller Achtsamkeit.

Negative Gefühle werden ebenso gelebt

wie die Glücksmomente.

Ein Krieger der Herzen weiß:

Es gehören beide Seiten zum Leben.

Negative Gefühle gehören zum Leben dazu,

doch wird es immer Licht im Dunkeln

und aufrichtige und ehrliche Hilfe geben.

Ein Herzkrieger öffnet sein Herz weit,

wo er Ungerechtigkeit oder Ausgrenzung erkennt.

Er schließt jene in die Arme, die unter

Verfemung, Anfeindungen, Ablehnung,

unter Verfolgung, Armut und Hass leiden.

Der Herzkrieger öffnet seine Seele für jene,

die als Außenseiter oder Störenfriede gelten.

Der Herzkrieger kümmert sich da,

wo andere versagen und verurteilen.

Wer den Krieger der Herzen verstehen will,

braucht Liebe im Herzen, in der Seele, in sich.

Alle anderen sehen nur den Spiegel all dessen,

was sie selbst nicht sein wollen oder können.

© Erika Flickinger