Meiner Seele verpflichtet
Es ist mir egal, ob dir
meine Achtsamkeit zuwider ist
oder ob es dich stört,
dass ich eine bunte Welt l(i)ebe.
Es juckt mich nicht,
wenn dir mein Sosein zu viel,
zu mächtig und ehrlich ist.
Ich erhebe meine Stimme,
wenn etwas gehört werden soll.
Es rauscht an mir vorbei,
wenn du mich woke nennst
oder unwissend und unerwacht.
Ich lebe mit anderen in Frieden,
Hass und Ablehnung sind mir fremd.
Ich gehe den dharmischen Weg.
Es ist mir gleichgültig,
wenn du mich dumm nennst,
weil ich Menschen nicht nach
Herkunft, Haut oder Sexualität ordne,
weil ich nicht aus Prinzip hasse,
was anders ist/denkt/fühlt/liebt als ich.
Ich habe mich nicht aus Frust
dem Hass/der Ablehnung verschrieben,
denn ich liebe das Leben in jeglicher Form.
Ich liebe Menschen, die anders sind,
die mir ein neues Bild der Welt zeigen.
Ich liebe Menschen auf Augenhöhe.
Ich lebe Akzeptanz, lehne jedes Dogma ab.
Ich propagiere keine Liebe, kein Lachen,
wo ich nur Hass und Ablehnung empfinde.
Mein Fühlen ist ehrlich und wahrhaft.
Die Worte Lebe-Liebe-Lache
kommen für mich aus dem Herzen.
Sie überdecken bei mir keine Ideologie,
sondern sind ein Zeichen der Empathie.
Ich lebe mein Leben, nicht deines.
Ich habe meine Visionen der Welt,
die so anders ist als deine Vorstellung.
Ich bin meiner Seele verpflichtet,
mir selbst und dem Universellen in mir.
Ich bin ein Diener der Liebe,
in all Ihren Formen und Ercheinungen.
Ich diene keiner seelenverachtenden Ideologie.
Ich bevorzuge ein Leben des Dharma.
Daher ist mir egal, was du von mir denkst,
für mich zählt nur was meine Seele erfreut!
Ich schaue mit den Augen der Liebe!
© Erika Flickinger